Musiker können mehr? Ihr Gehirn ist teilweise besser ausgebildet…

Instrumentenversicherung für Berufsmusiker

Verfasst von Josef Just, am 2. Oktober 2018

Gehirne von Profi- oder Amateurmusikern sind anders. Im Hören, Sehen sowie für Kontrolle und Umsetzung von Bewegungen sind sie besser ausgebildet. Ist das angeboren oder erlernt?

„Früh übt sich, was ein Meister werden will.“

Sind Musiker klüger?

Wussten Sie, daß Gehirne von Profi- oder Amateurmusikern in den Bereichen für Hören, Sehen sowie für Kontrolle und Umsetzung von Bewegungen besser ausgebildet sind?

Sie haben „mehr“ im Hirn.

Zumindest in diesen genannten Regionen. Und dieses mehr steht dann auch für andere Tätigkeiten in diesem Bereich zur Verfügung. Das ergab eine Studie von Gottfried Schlaug, der Harvard Medical School in Bosten und Christian Gaser der Friedrich-Schiller-Universität. Die Ergebnisse sich einsehbar im „Journal of Neuroscience“ (Okt. 2003 Vol. 23(27), S. 9240-9245).

Dieser Unterschied könnte in den kommenden Jahren noch gravierender werden. Das liegt zum einen daran, daß das Spielen eines Instruments im frühen Kindesalter hohe Anforderungen an das Gehör und die Feinmotorik stellt. Über erstaunliche motorische Fähigkeiten verfügen vor allem die Pianisten. Die Wissenschaft spricht hier von einer verbesserten sensorischen Integration. Ganz im Gegensatz zu Kindern, die heute nur noch das Handy oder Tablet bedienen. Es gibt viele Warnungen von Forschern, daß dadurch das Gehirn der Kinder nicht mehr richtig ausreift und viele Defizite entstehen.

Warum nutzen wir dann nicht als Ausgleich das Erlernen eines Musikinstrumentes?

Tatsache scheint zu sein, das Kinder die viel üben eine höhere Anzahl an grauer Gehirnmasse entwickeln. Das würde bedeuten, daß es ein erlernbarer Effekt ist und nicht angeboren.

Musik fördert. Und das anscheinend weit mehr, als wir bislang angenommen haben.

Musiker scheinen generell ein beliebtes Studienobjekt zu sein. Es sind weitere Studien geplant, in denen über einen längeren Zeitraum die Gehirne von Kinder in regelmäßigen Abständen untersucht werden. Zum Beispiel mit einer Magnetresonanztomographie (MRT). Die Forscher wollen hier eine dreidimensionale Hirnlandschaft grafisch darstellen und nach weiteren Unterschieden suchen.

  • Macht Musik jetzt schlauer oder sozialer?
  • Und welche Rolle spielt die Begabung?
  • Was ist Ursache und was die Wirkung?

Lassen wir sie forschen. Musik ist und bleibt für mich eine Bereicherung.

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